Was man wissen sollte !

 

Parkettarbeiten erfolgen nach VOB, Teil C,  DIN 18356; der Verleger hat seine Prüfungs - Aufsichtspflicht bezüglich der Oberflächengüte des Unterbodens wahrzunehmen. Eine entsprechende, dem Unterboden angepaßte Vorbereitung durch Vorstriche - Spachtelung - Dämmung schaft beste Voraussetzungen für die qualitätsgerechte Verlegung von Parkett. Besonderes Augenmerk ist auf die Haushaltsfeuchte / Restfeuchte der Estriche zu legen. Holz ist ein "lebender" Werkstoff, auch hier spielt die Ausgleichsfeuchte der Hölzer eine entscheidende Rolle. Es sollte darauf geachtet werden, daß die raumklimatischen Bedingungen den späteren Nutzungsbedingungen entsprechen. Damit wird Dimensionsänderungen des Parkettes entgegengewirkt. Um Fehlklebungen zu vermeiden soll die Temperatur von Raum, Klebstoff und Parkett nicht unter 15° C und die Luftfeuchtigkeit nicht über 75% liegen. Gegebenenfalls ist eine Beheizung der Räume notwendig. Grundsätzlich sollte der Unterboden nicht gespachtelt werden. Erscheint eine Spachtelung notwendig, z.B. bei nichtsaugenden Untergründen und den Einsatz von Dispersionsklebstoffen ( Gußasphalt ) oder auf feuchtigkeitsempfindliche Untergründe wie Anhydrit, der bei Einwirkung von Feuchtigkeit instabile Oberflächenzonen bilden kann, so ist darauf zu achten, daß mit einer in Ihrer Struktur festen, zementgebundenen Spachtelmasse gearbeitet wird. Ein Mindestauftrag von 2 mm ist zu erreichen.

Vor Verlegung auf Fußbodenheizung ist der Nachweis zum Hoch - und Abheizen der Warmwasser - bzw. Elektro - fußbodenheizung zu erbringen ( Aufheizprotokoll ) und sind Feuchtigkeitsmessungen gem. DIN 4725, Teil 4 durchzuführen.

 

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